Förderverein der Alte Friedhof Greifswald e.V.

                                                              

                                                                                                                                                             

          Broschüre zur Instandsetzung der             Grabgruft von Haselberg erschienen !

Nach der erfolgreichen Sanierung und Restaurierung der wohl ältesten Grabgruft auf dem Alten Friedhof in Greifswald ist nun die dazugehörige Dokumentation erschienen. Dort werden die sieben bestatteten Familienmitglieder vorgestellt. Baubeschreibung und stilistische Einordnung folgen dem historischen Abriss. Die nachfolgenden Seiten dokumentieren ausführlich die Sanierungsschritte, von der Bergung der Särge bis hin zur Restaurierung der Tür und Särge sowie der feierlichen Überführung am Tag des offenen Denkmals im September 2012. Damit liegt die erste Veröffentlichung über eine Restaurierung eines sepulkralen Bauwerks vor und gibt Anregung für sämtliche Friedhofsverwaltungen und Vereine.

Text und Layout stammen von der Kunsthistorikerin Dr. Anja Kretschmer.

Die Broschüre ist zum Preis von 6,- Euro in der Touristinformation am Markt erhältlich ebenso wie beim Friedhofsverein Herrn Schapat, Am Neuen Friedhof 11. Natürlich kann sie auch hier bestellt werden.

 

 

 

 

Wir über uns

Aktuelles

Termine

Kontakt

Literatur

Friedhofsgeschichte

1818 wurde der Alte Friedhof vor den Toren der Stadt eingeweiht.

Entwurf von Johann Gottfried Quistorp (Greifswalder Zeichenlehrer) als streng geometrische Anlage   mit Wegekreuz und umlaufender Backsteinmauer

-> eine der frühesten symmetrischen Friedhofsanlagen in Vorpommern

Vorbild: Dessauer Stadtgottesacker 1787-89

1821-26 Errichtung einer Friedhofskapelle in der Mitte des Wegekreuzes nach Plänen von Gottlieb Christian Giese

-> eine der frühesten neogotischen Sakralbauten

-> 1986 aufgrund von Baufälligkeit abgerissen

1864 Schließung aufgrund von Überfüllung und Einweihung des Neuen Friedhofs am anderen Ende der Stadt

1886 Wiedereröffnung nach zwei Erweiterungen an der Nord- und Ostseite

seit 1991 werden nur noch Urnenbestattungen vorgenommen